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Projektmonitor mit Kanban?

Wir suchen in unserer Hochschule einen besseren Weg, um den Überblick über umfassende Vorhaben/ Projekte zu behalten und bei der Umsetzung begonnener, v.a. bei der Diskussion neuer Vorhaben den dafür benötigten Aufwand gut mitzudenken. Vielleicht haben wir eine Lösung gefunden.

Thomas Michl stellt in dem Beitrag Agile Verwaltung und Kommunalpolitik u.a. die Möglichkeiten von Kanban vor (-> https://t2informatik.de/blog/prozesse-methoden/agile-verwaltung-und-kommunalpolitik/). Er beschreibt dort, wie die Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern und der kommunalen Verwaltung durch die transparente Planung und Umsetzung von Vorhaben gestärkt werden kann. Falls gewünscht, können über dieses Instrument auch weitere Beteiligte (z.B. Bürger, Kunden, Kolleg/innen) kompakt informiert werden.

Ich sehe in dem Beispiel von Thomas Michl einige Anknüpfungspunkte für die Gestaltung eines Projektmonitors der Hochschulverwaltung. In eine ähnliche Richtung geht die Idee des Führungsmonitors oder Team-Boards von Bernd Oestereich und Claudia Schröder, das sie in dem (insgesamt sehr informativen, strukturiert und praktisch angelegten) Buch Das kollegiale geführte Unternehmen (-> Leseprobe: https://kollegiale-fuehrung.de/buch/) vorstellen. Einen ersten visuellen Eindruck des Führungsmonitors findet man online. Im Internet gibt es inzwischen auch einige allgemeine Informationen, Vorlagen und Videos zu Kanban außerdem verschiedene elektronische Anwendungen und Apps.

Manchmal scheint es mir die größte Herausforderung bei solchen neuen Methoden, überhaupt erst ‚in’s Tun zu kommen‘. Das liegt aus meiner Sicht weniger daran, daß zur Vorbereitung zunächst Informationen eingeholt werden müssen oder die neue Methode für sich besonders schwierig ist. Oft fällt es uns schlicht schwer, im Hochschulalltag bewußt die Zeit in ein ernsthaftes Auszuprobieren zu investieren, um (dann erst) den Nutzen bewerten zu können. Wenn wir aber nicht dran bleiben, ist es am Ende sogar verschenkte Zeit. Denn auch bei einem Kanban-Board genügt ein einmaliges Anlegen nicht. Der Kanban-Gedanke wird nur gelebt, wenn Karten beschrieben, ergänzt/ kommentiert und in den Spalten verschoben werden.

Das probieren wir gerade mit Hilfe von Trello in der Selbstorganisation verschiedener Aufgaben innerhalb der Musterwandler-Initiative und möchte ich auch in unserer Hochschulverwaltung befördern.

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