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Wie baut man Vertrauen untereinander auf?

Fünf Prinzipien von Working out loud nach John Stepper

Spreche ich mit Kolleginnen und Kollegen, dann fällt immer wieder mal auf, dass ein Aspekt häufiger genannt wird: Vertrauen. Es braucht mehr Vertrauen – untereinander, zwischen den Bereichen, zwischen Führungskräften und Mitarbeiter*innen – so scheint es der Wunsch mehrerer Kolleginnen und Kollegen zu sein.

Jetzt ist das mit dem Aufbau von Vertrauen so eine Sache. Das funktioniert nicht mal einfach so – Vertrauen entsteht vor allem dadurch, dass Menschen bereit sind, Vertrauen zu schenken und eine Beziehung einzugehen. Insofern sind wir alle gefragt, wenn es darum geht, das Vertrauen untereinander zu stärken. Vielleicht gibt es aber etwas, dass uns dabei unterstützen kann.

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Gemeinsam durch die Corona-Zeit

„Du quasselst den ganzen Tag!“ – Diesen Spruch höre ich mir momentan häufiger an. Meine Antwort darauf: „Naja, das ist mein Job.“

Jede*r von uns hat gerade die ganz eigenen Herausforderungen zu bewältigen:

Für die einen ist es die Übernahme der Kinderbetreuung inkl. Homeschooling parallel zum Vollzeitjob. Für andere ist es das Kümmern verbunden mit der Sorge um die Eltern, die meistens auch noch zur Risikogruppe zählen. Neu im Job zu sein und die vielen Kolleg*innen überwiegend online kennenzulernen oder aber aus der anderen Perspektive die neue Kollegin ausschließlich online einzuarbeiten zählt ebenfalls dazu.

Aber auch das tagtägliche Teilen der Wohnung als Homeoffice mit dem/der Partner*in, das Suchen nach ruhigen Plätzen in Wohn- und Kinderzimmern, der Verzicht auf den zweiten Monitor und schlechte Internetverbindungen bis hin zu -ausfällen machen die aktuelle Zeit aus. Wir fahren nicht ins Büro nach Hagen und gehen unseren Aufgaben geordnet von morgens bis abends nach. Stattdessen kochen wir mittags Essen für uns und unsere Lieben, legen eine längere Pause ein und arbeiten abends noch mal eine Stunde länger – oder starten morgens einfach früher. Aus drei Arbeitstagen werden fünf.
Kinder werden geboren und geliebte Menschen gehen von uns. Diese auch sonst schon sehr besonderen Momente im Leben bekommen in diesen Tagen noch mal ihre ganz eigene Note.

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Inne halten

Es ist eine verrückte Zeit. Gestern hat ein Bekannter von mir einen Status bei Facebook gepostet, mit der Überschrift: „Damit ich mich später erinnere, dass dies tatsächlich real war“, danach listete er alle Fakten auf, die derzeit unser Leben beeinflussen, die Infektionszahlen von Covid19 weltweit, die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen, die derzeit schon erkennbar sind, die Maßnahmen unserer Regierung die Ausbreitung des Virus einzudämmen und wie es ihm persönlich geht. Noch nie wurde Freiheit in einer Demokratie so sehr beschränkt wie jetzt und bisher werden diese Maßnahmen weitestgehend akzeptiert.

Heute halte ich inne und denke darüber nach, wie es mir eigentlich geht. Einerseits mache ich mir natürlich auch große Sorgen, könnte unser Gesundheitssystem tatsächlich doch noch zusammen brechen, sodass wir Bilder, wie gerade in New York sehen? Was passiert mit all den Menschen, die plötzlich in Kurzarbeit gehen müssen oder gar ihre Jobs verlieren? Was ist mit all den alten Menschen, die nun einsam und verängstigt in ihren Wohnungen sitzen? Wie wird es sein, wenn das Covid 19 den Kontinent Afrika erfassen wird? Was, wenn enge Verwandte oder Freunde von mir schwer an Covid 19 erkranken sollten?

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#wirvsvirus – der Hackathon der Bundesregierung

Am Wochenende habe ich beim #wirvsvirus-Hackathon mitgemacht und bin heute, am Montagmorgen, immer noch ganz aufgeregt. Das Ganze ist von der Bundesregierung und Tech4Germany, Code for Germany, Impact Hub Berlin, ProjectTogether, SEND e.V., Initiative D21 und Prototype Fund gemeinsam initiiiert und durchgeführt worden. Es ging darum, digitale Beteiligung in der Corona-Krise zu ermöglichen und Lösungen für akute Herausforderungen zu erarbeiten.

Bis Donnerstagabend konnten identifizierte Herausforderungen von allen Bürger*innen eingereicht werden. Diese wurden in 40 Oberthemen sortiert und innerhalb derer gruppiert, so dass es am Ende 284 konkrete Herausforderungen gab, für die Lösungen gesucht wurden.

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Auf dem Weg zu einer Innovationskultur in Hochschulen – 3. Etappe der HFD-Community Working Group der Musterwandler beim d.lab

Empfangen werden wir in einem großen Raum mit Sitzmöbeln aus Europaletten, einem Kicker, einer Kaffeemaschine und einem Tisch mit hohen Hockern. Im Raum nebenan sind die Türen geschlossen, es laufen Interviews mit Bahnkundinnen im Customer Experience Lab. Und eine Etage höher klappern viele Tastaturen in einem Großraumbüro mit vielen bunten Klebezetteln und verschiedenen Arbeitsinseln. So präsentierte sich uns das d.lab bei unserem Besuch in Frankfurt – dem Letzten auf unserer Reise rund um Innovationskultur. Wir sind im Innovationslabor des Personenverkehrs der Deutschen Bahn AG.

Das d.lab in Frankfurt. Foto: Annabell Bils
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Bildung 5.0 – Schritt für Schritt die Hochschule der Zukunft gestalten

Welches Problem hat die Organisation eigentlich? Was müsste sich ändern? Wie sieht die ideale Hochschule aus, an der ich gerne arbeiten/lernen/lehren/forschen möchte? Welche Gefühle bestimmen meinen Alltag? Von welchem Erlebnis möchte ich noch meinen Enkeln erzählen?

Neulich konnte ich an einem Workshop teilnehmen, der aus einem Forschungsschwerpunkt der Hochschule Osnabrück PACE: Organisations­kommunikation optimieren – Wertschöpfung steigern durch die Entwicklung ambienter Kommunikationssysteme“ ( https://www.hs-osnabrueck.de/de/pace/) heraus entstanden ist. Ziel des Workshops war es mit einer aus dem Forschungsschwerpunkt entwickelten Methode, angelehnt an Design Thinking, die Hochschule von morgen prototypisch zu gestalten.

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Ein Raum für Kreativität

In der Initiierungsphase unseres OpenDigiLab kamen wir schnell zu der Überzeugung, dass wir für ein offenes, organisationsweites Austauschformat in unserer Hochschule im Sinne eines creative space auch einen geeigneten „Raum“ für die Zusammenarbeit in Gruppen benötigen.

Unsere Zielvorstellung

Wir wollen einen Raum schaffen, durch den kreatives Arbeiten im Team stimuliert und die Interaktion in der Gruppe gefördert wird. Als besonders kreativitätsfördernd gelten Orte in der Natur aber auch lebhafte Cafes. Mit der Raumgestaltung wollen wir eine Atmosphäre schaffen, die gleichzeitig entspannend als auch anregend wirkt.

Es sollen Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch und zur Kollaboration aber auch zur informellen Kommunikation geschaffen werden. Dafür wollen wir in dem Raum flexible Möbel und unterschiedliche Werkzeuge für verschiedene Arbeitsszenarien bereitstellen sowie infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen.

Mehrere Randbedingungen mussten allerdings für die Umgestaltung des Raumes erfüllt werden:

  • Eine bauliche Umgestaltung des Raumes ist nicht möglich,
  • der Raum muss auch weiterhin auch als Besprechungsraum nutzbar sein,
  • es stehen nur geringe finanzielle Mittel für die Gestaltung zur Verfügung.
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